Über Mamas Nervenkost
Die S-Bahn nach Feierabend war heute überfüllt, und mittendrin hat Mila entschieden, dass sie nicht mehr sitzen möchte, sondern stehen, aber nur auf einem Bein, mit einer Hand am Haltegriff. Genau solche Momente sind der Grund, warum es diese Seite gibt.
Mamas Nervenkost ist kein Erziehungsratgeber. Es gibt hier keine Ranglisten, keine Vergleichstabellen, keine zehn Schritte zum entspannten Kind. Was hier steht, sind einzelne Wochen mit einem dreijährigen Kind in der Trotzphase, chronologisch aufgeschrieben, so wie sie wirklich waren.
Betrieben wird die Seite von Johanna Kraemer, freiberuflicher Literaturübersetzerin aus Dresden-Neustadt und alleinerziehende Mutter einer dreijährigen Tochter. Wie sie in diese Phase geraten ist, steht auf der Autorenseite.
Jede Woche kommt ein neuer Eintrag dazu: der Moment, in dem etwas eskaliert ist, der Abend, an dem es überraschend gut lief, die Situationen, bei denen am Ende niemand so genau weiß, ob jetzt gelacht oder geweint werden sollte.
Ein Kurs, ein Buch oder ein Hilfsmittel wird hier nur erwähnt, wenn es tatsächlich in einer bestimmten Woche geholfen hat, mit dem Kontext, in dem es aufgetaucht ist. Vorher gibt es keine Werbung dafür, nachträglich keine Empfehlungsliste. Nur den Moment, in dem es wirklich Teil der Woche war.
Wer sich in einer ähnlichen Phase wiederfindet, ist in den Kommentaren unter den Beiträgen willkommen. Manchmal antwortet dort auch jemand aus dem Dresdner Alleinerziehenden-Netzwerk, nicht nur Johanna selbst.
Ein Hinweis: Manche Links auf dieser Seite sind Partnerlinks. Wird darüber etwas gekauft, gibt es eine kleine Provision, am Preis ändert sich dadurch nichts. Verlinkt wird nur, was in den Tagebucheinträgen tatsächlich vorkommt. Die vollständige Offenlegung steht auf der Autorenseite.